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Die zehn Todsünden bei einer ExistenzgründungWAS KANN MAN ALLES FALSCH MACHEN UND WELCHE SCHVERHALTE GILT ES ZU BEACHTENNUMMER 1: Sie nehmen keine Unternehmensberatung in AnspruchLaut Studien überleben 60-80% der Existenzgründungen (regional abhängig) nicht das dritte Jahr, wenn auf eine kompetente Unternehmensberatung verzichtet wurde. Natürlich kostet die Inanspruchnahme solch einer Leistung Geld und vielen Neugründern steht dieses nicht unbedingt zur Verfügung. Doch eine gute Unternehmensberatung gibt Ihnen Know-How auf den Weg, welches Sie sich im Einzelfall langwierig erarbeiten müssten. Übrigens liegt die Erfolgsquote bei Existenzgründungen mit begleitender Unternehmensberatung bei 70 Prozent, d.h. hier scheitern nur 30% der Neugründungen. NUMMER 2: Sie wählen die falsche UnternehmensberatungBedauerlicherweise ist der Titel des Unternehmensberaters nicht an Qualifikationen und Auditierungskriterien gebunden. Jeder kann sich Unternehmensberater nennen, auch wenn er nicht über das notwendige Humankapital und die praxiserprobten Erfahrungen verfügt. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Unternehmensberatung auf Referenzen, Netzwerke, Auftreten und Kundenorientiertheit. NUMMER 3: Sie unterschätzen die MarkteintrittsbarrierenVermeintlich tolle Ideen aus eigner Hand verleiten zu Fehleinschätzungen. Viele Gründer glauben eine lukrative Marktlücke entdeckt zu haben. Auch spielen eigene Verwirklichungsträume hier dem Gründer oft einen Streich. Egal wie innovativ Ihr Konzept ist - die Konkurrenz schläft nicht. Gute Ideen werden schnell kopiert und von finanzkräftigen Unternehmen viel effizienter umgesetzt als vom kleinen Gründer. Hinzu kommt, dass Ihnen viele Mitbewerber, der Staat, potentielle Geschäftskunden und der Markt selber eine Menge Steine in den Weg legen werden und das an Stellen die Sie nicht für möglich halten. Hier gilt es mit wachem Verstand und systematisch mögliche Markteintrittsbarrieren zu sondieren und vorbereitet zu sein. NUMMER 4: Sie schreiben keinen Business-PlanDer Business-Plan ist Ihr Leitfaden. Er dient Ihnen zur Kontrolle von erreichten und anvisierten Zielstellungen. Er zeigt Ihnen den Weg der zu gehen ist - geordnet und strukturiert. Einige Gründer halten schnell niedergeschriebene Notizen des Wesentlichen für ausreichend und gründen nach dem Prinzip: "Erstmal machen - dann sehen wir weiter". Eine fatale Einstellung die Ihre Existenzgründung gefährdet. Denn in einem guten Business-Plan sind Sie gezwungen sich auch um die Details Gedanken zu machen. Erst an diesen Punkten merken Sie, dass einiges nicht so realisierbar scheint wie angedacht. In der Planungsphase können Sie noch vermehrt und kostengünstig Einfluss nehmen. Sind bereits erste Investitionen geflossen, so können diese für umsonst gewesen sein. NUMMER 5: Sie rechnen sich Umsatz- und Gewinnziele zu schönZu jeder Unternehmung gehört eine Portion Optimismus. Manchmal kann dieser Optimismus dazu verleiten, dass bei der Kalkulation von Umsatz- und Kostenzielen eine Über-/ Unterbewertung von Positionen stattfindet. Dies führt nach Start der Existenzgründung mehrheitlich zu Engpässen in der Liquidität. Forderungen Dritter gegenüber Ihrem Unternehmen können dann nicht mehr bedient werden und schneller als Sie bis drei zählen steht die Insolvenz ins Haus. Oder aber Ihr prognostiziertes Einkommen minimiert sich derart, dass Sie davon nicht mehr leben können. Gestandene Unternehmensberatungen achten an dieser Stelle auf einen realen Bezug der Verhältnisgrößen und geben Ihnen Tipps wie Sie Durststrecken überwinden können. NUMMER 6: Sie glauben der Kunde kommt zu IhnenEin weiterer Punkt den wir als Unternehmensberatung des Öfteren beobachten. Sie eröffnen ein Ladenlokal mit einem qualitativ guten Angebot, aber die Kundschaft bleibt aus. Neben einer Vielzahl anderer möglicher Gründe verpassen es einige Existenzgründer ihre Produkte oder Dienstleistungen direkt zu bewerben. Ohne eine ansprechende Form der Präsentation locken Sie niemand hinter dem Ofen vor. Das Geld sitzt knapp beim Kunden. In Zeiten wo der Kunde die Wahl hat zu wem er geht, zieht es ihn meist zu Anbietern die er bereits kennt. Die Gruppe der neugierigen Kunden existiert zwar, erfüllt aber nicht Ihre Absatzerwartungen und Ihr Absatzpotential. Präsentieren und bewerben Sie sich, Ihr Unternehmen und Ihr Angebotsportfolio aktiv. NUMMER 7: Sie kennen Ihre Marktteilnehmer und den Markt nichtManche Gründer planen ihr Unternehmen aus der eigenen Sichtweise heraus und stellen sich in den Mittelpunkt der Entscheidungen. Der Markt, die Konkurrenz und die Kundschaft tun dies nicht. Hier wirken Prozesse die Sie als Jungunternehmer erst noch erschließen und analysieren müssen. Vordergründig sind Kenngrößen wie Marktvolumen, Marktsättigung, Marktsegmentierung, Quantität und Qualität des Angebotes, Finanzkraft und Image der Konkurrenz und Käuferverhalten zu untersuchen. Bereits mit Bearbeitung dieser Aspekte erhalten Sie neue Anhaltspunkte, ob Ihre Idee und Ihr Konzept standhalten oder Sie Modifikationen vornehmen müssen, wobei in fast allen Fällen letzteres wahrscheinlich ist. Analysieren Sie den Markt und die Marktteilnehmer! NUMMER 8: Sie haben für eine Existenzgründung den falschen Standort gewähltZu diesem Punkt gibt es wenig zu sagen, da er sich von selbst erklärt. Eine falsche Standortwahl führt automatisch zu einer niedrigen Kundenfrequenz. Sowohl Ihr "Standort" im Internet, als auch Ihr Ladengeschäft vor der Haustür leben von Besuchern. Eine gute Positionierung in stark frequentierten Bereichen garantiert nie den Erfolg. Andersrum garantiert eine schlechte Standortwahl den Misserfolg Ihrer Existenzgründung. NUMMER 9: Sie geben bei Misserfolg zu schnell aufWäre die Gründung eines Unternehmens ein einfaches Unterfangen, dann würde es jeder machen. Der Kampf um rentable und führende Positionen in Ihrem Segment wird Sie mit allen legalen und illegalen Methoden konfrontieren von denen Sie nie gedacht hätten, dass derartiges möglich sei. Geben Sie erst auf, wenn es wirklich keinen Zweck mehr hat. Bereits bei den ersten Hürden knickt so mancher Existenzgründer ein. Seien Sie sich bewusst, dass Sie Unternehmer sind. Gerade in der Gründungszeit weht für Sie ein rauer Wind. NUMMER 10: Sie machen alles alleineSie werden im Laufe Ihrer Geschäftstätigkeit an Punkte kommen wo sich "nichts bewegt". Aufträge bleiben aus oder die Weiterentwicklung Ihrer Unternehmung stockt, obwohl Sie rund um die Uhr wirtschaften und arbeiten. Auch gemeinhin als "toter Punkt" bezeichnet. Hier sollten Sie über eine Neudefinition Ihrer Kernkompetenzen nachdenken. Sind die Aufgaben gemäß den Talenten verteilt? Kanalisieren Sie Ihre Aufgaben und Tätigkeiten der Priorität nach? Praktizieren Sie ein effizientes Zeitmanagement? Lernen Sie die Aufgaben richtig zu verteilen. Zu glauben man sei die wichtigste Person im Unternehmen und ohne einen selbst würde der Laden zusammenbrechen mag Ihnen zwar ein gutes Gefühl geben, aber es bringt Ihnen keine Umsätze. Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern und geben Sie Entscheidungskompetenzen ab. Dies entlastet den Körper und öffnet Ihren Geist für neue innovative Ideen. Und innovative Ideen beleben Ihre Existenzgründung. Beherzigen Sie diese 10 Punkte, gewinnt Ihre Existenzgründung bzw. unternehmerische Tätigkeit an Stabilität und das Risiko des Scheiterns wird weiter reduziert. Bedenken Sie immer, dass Sie neu auf dem Gebiet sind und genügend gefräßige Löwen auf Sie warten. Aber mit harter Arbeit und der richtigen Einstellung werden Sie diese Probleme bewältigen. Softwareverteilung für Unternehmen bietet größeren Firmen zahlreiche Vorteile bei der Verwaltung im Client Management Bereich. |
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