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Businessplan und ExistenzgründungWESHALB MAN EINEN BUSINESSPLAN ERSTELLEN UND WAS ER BEINHALTETN SOLLTESinn und Zweck des Businessplans
Bei der Beantragung finanzieller Ressourcen (speziell Krediten) erhalten Sie ohne Businessplan keine Zusage. Banken beurteilen die Umsatz- /Gewinnziele bei Vorhaben wie einer Existenzgründung grundsätzlich über den Businessplan. Insbesondere realistische Planzahlen, eine saubere Marketing-Planung und die Geschäftsidee an sich sind ausschlaggebende Kriterien. Erarbeiten Sie deshalb Ihren persönlichen Businessplan immer in Kooperation mit einer Unternehmensberatung. Denn kompetente Unternehmensberater kennen sowohl die Anforderungen kreditvergebender Institutionen, als auch den einen oder anderen Kniff. Zudem haben erfahrene Mitarbeiter einer Unternehmensberatung eher ein Gespür für notwendig formale und inhaltliche Kerninformationen als unerfahrene Existenzgründer. Auch vereinfachen Name und Image einer anerkannten Unternehmensberatung das ein oder andere Antragsverfahren. Je professioneller Sie diesen Abschnitt gestalten, desto mehr gewinnt Ihre Unternehmung an Qualität. ![]() Formale Anforderungen an den BusinessplanDer formale Aufbau in einem Businessplan folgt gewissen Regelungen. Zwar sind diese von Bank zu Bank geringfügig abweichend, aber im Kern beinhalten Sie folgende Gliederung:
Beachten Sie bitte, dass bei einem Businessplan die Form als erstes und bezeichnendes Kriterium gilt und an dieser Stelle die ersten unerfahrenen Gründer gefiltert werden. Sie beweisen allgemein Ihr Wissen zur Unternehmensführung. Die Form gibt Aufschluss über Ihre Arbeitsweise, Ihre Professionalität und Ihre Fähigkeit eine Existenzgründung mit dem notwendigen Maß an Hingabe zu bewältigen. Ein Abweichen des formalen Aufbaus deutet bereits darauf hin, dass Sie sich nicht genügend mit der Materie auseinander gesetzt haben. Ihr Businessplan verliert jeglichen Wert für Sie und den Kreditgeber. Inhaltliche Anforderungen an den BusinessplanDa die formalen Anforderungen eher als Zulassungskriterium gewertet werden, sind die inhaltlichen Anforderungen umso gewichtiger. Hier klopft Sie der Kapitalgeber auf Schlüssigkeit, Realitätsnähe, Umsetzbarkeit, Innovationsfreudigkeit, Rentabilität und Erfolgsaussichten ab. Auch hier gelten ungeschriebene Gesetze und Richtlinien, wonach Sie und Ihr Vorhaben beurteilt werden. Gewisse Sachverhalte müssen einfach in den Businessplan einfließen und einer Betrachtung unterzogen werden. Das Auslassen dieser führt zwangsläufig zum Unbehagen des Investors und deklassiert Sie unter Umständen. Auch sind wichtige Kenngrößen in absoluten und relativen Angaben unerlässlich. Hierzu zählen beispielsweise Eigenkapitalquoten, Rentabilitätsquoten, Liquiditätsquoten, Servicegrad, Umschlagszahlen, Gewinne, Kosten und andere. Alles logisch und in sich geschlossen recherchiert bzw. abgeleitet. Und je besser Sie diesen Inhalt formulieren, umso besser haben Sie sich wirklich mit Ihrer Existenzgründung auseinandergesetzt. Und das ist die wichtigste Grundlage, welche Sie sich eigens schaffen können. Legen Sie also viel Wert auf einen ausgereiften Businessplan. |
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